Zum Film

Die Revolution spricht Bayerisch: Seit er denken kann, hadert Quirinalis (19) mit dem Schicksal, das ihn, die Grundregeln jeder Rebellenbiografie missachtend, als Sohn zweier liberaler Pädagogen in Niederbayern zur Welt kommen ließ. Soeben vom Staat mit den besten Noten ins Leben entlassen, ist er drauf und dran, den brotlosesten Beruf zu ergreifen, den Bayern zu bieten hat: Revolutionär. 

Gemeinsam mit seinen beiden Freunden Joker und Wursti bricht er nach dem Abitur in einem gestohlenen Metzgereitransporter zu seinem ganz persönlichen Jakobsweg auf: Ziel ist der Rote Platz in Moskau, wo er sich vom ergrauten Trainingsanzug-Guerillero Fidel Castro berufliche Ratschläge holen will. Im Gepäck haben sie lediglich einen Kasten Spezi und eine unbrauchbare Landkarte. Eine abenteuerliche Reise beginnt...

Ein Heimatfilm in der Heimatlosigkeit, ein bajuwarisches Panoptikum, eine phantasievolle Sicht auf Freundschaft und Idealismus und auch eine verkappte Liebeserklärung an Bayern.

Cast & Credits

mit Marcel Despas (Quirinalis), Lukas Schätzl (Joker), Johannes Damjantschitsch (Wursti), Eisi Gulp (Trotta), Hansi Kraus, Johanna Bittenbinder, Ottfried Fischer 

Produktion, Buch und Regie: Konstantin Ferstl

 

Technische Daten

Deutschland 2011

Cinemascope, 1:2,35

124 Minuten

FSK ab 0

Pressestimmen

Auf einer abenteuerlichen Reise im Metzgereitransporter kommen sie bis in die Ukraine und lernen viel über Freundschaft, Revolution und Heimat. Der HFF-Student hat Charme und Chuzpe, Witz und Warmherzigkeit.   Die Abendzeitung

Ohne Fördergelder, aber mit jeder Menge Elan inszeniert Filmhochschulabolvent Konstantin Ferstl seine Komödie TRANS BAVARIA, ein vom Publikum dankbar gefeierter Lichtblick.   Spiegel Online 

Für sich und Niederbayern hat Konstantin Ferstl das Genre mit leichter Hand, Gescheitheit und anarchischem Vergnügen neu erfunden.  FRANKENPOST

Der Weg ist das Ziel in Konstantin Ferstls erstem langen Spielfilm. Und manchmal braucht es eben Umwege, um bei sich anzukommen. Die zeichnet der begabte Newcomer mit einer großen Portion Lust an der kleinen Anarchie. Sein Heimatfilm in der Leichtigkeit des frühen Marcus H. Rosenmüller erzählt humor- und fantasievoll von innerer Heimatlosigkeit und der verkappten Liebe zum heimatlichen Bayern und überzeugt durch ein frisches Darstellerensemble.  KINO.DE